Nun fragt man sich sicherlich, wie es zu dieser Zusammenarbeit kam und [di’go] entstanden ist.

Im Grunde genommen ist es ziemlich einfach zu erklären. Natalie studiert an einer Akademie Grafik Design und hat im Frühjahr 2008 ein internes Seminar zur Spieleprogrammierung besucht, um einfach einen kleinen Einblick in das zu bekommen, was sie ihr Hobby schimpft. Dabei entstand der Spielklassiker Pong, dem sie mit Grafiken von ihrem PC, spaßeshalber ein neues Gesicht gab.

Nun, fast ein Jahr später fand das Spiel Freunde in einem Forum einen interessierten Informatiker, Raffael. Dieser ist einfach für alles zu faszinieren, was mit Technik, Computern und Spielen zu tun hat. Auch wenn dieses Spiel so primitiv daher kam, nahm er Kontakt zu Natalie auf und war Feuer und Flamme, dieses Spiel zu "perfektionieren" und so auch mehr über Spieleprogrammierung zu erfahren.

Nach einiger Zeit kam uns die Idee, in den nächsten Jahr(hundert)en mehr Projekte zu starten, die wir zusammen verwirklichen wollen. Raffael konnte diese Zusammenarbeit aber nicht so im Raume stehen lassen, er wollte es offiziell machen und so entstand [di’go].

Allein einen Namen für dieses Team zu finden war keine Kleinigkeit. Von Mitternacht bis halb fünf morgens haben wir uns die Köpfe darüber zerbrochen, unter welchem Namen wir die Zukunft gemeinsam bestreiten wollen. Denn so eine Verbindung zwischen Designer und Informatiker soll gut durchdacht sein. Wir jonglierten mit Vor- und Nachnamen, bis irgendwann die ersten Silben unserer Nachnamen in einem Worddokument standen. De, von "de Vries" und Go, von "Gottardi", dego! Das war aber noch nicht das, was wir wollten. Also überlegten wir weiter, bis wir auf die Idee kamen, das ganze englisch auszusprechen; das Ergebnis war schon wesentlich besser, nur wie sollte man wissen, wie der Name richtig ausgesprochen werden soll? Die rettende Idee war die Lautschrift, deswegen auch die Klammern im Logo, sowie das Apostroph zur Silbentrennung.

[di’go] war geboren und damit jede Menge Spaß und Arbeit die auf uns Zwei warten.



Natalie
Der weibliche Part von [di’go] bin ich, Natalie. Geboren bin ich am 17.12.1985 in Euskirchen, das liegt ein ganzes Stück südlich von Köln gelegen. Zur Zeit lebe ich in Satzvey, das liegt noch einmal südlich von Euskirchen. Mein Nachname, de Vries, lässt darauf schließen, dass ein kleiner Teil der Niederlande in mir schlummert. Leider ist es mir nicht vergönnt, holländisch sprechen zu können, trotzdem liebe ich dieses Land.

Zurzeit studiere ich Grafik Design mit dem Schwerpunkt Kommunikationsdesign an der RSAK in Hennef. Dort lerne ich nicht nur den künstlerischen Umgang mit dem PC, denn die traditionelle Kunst wird hier ebenfalls ganz groß geschrieben. Deshalb ist nicht nur die Maus mein tägliches Werkzeug, sondern auch Bleistifte, Kohle, Buntstifte, Aquarellkasten, Tusche, Reißschiene, Marker und mehr gehören zu meinem Alltag.

Mein ganzes Leben über habe ich immer gebastelt und gemalt. Probleme bin ich immer kreativ angegangen und habe um etwas zu lösen zu können immer einen Weg gefunden, bei dem ich gestalterisch aktiv werden konnte. Daher war bereits früh klar, dass mein zukünftiger Beruf ein kreativer sein muss. Damals wollte ich unbedingt Modedesignerin werden, heute ist es eine Zusatzqualifikation an meiner Akademie, die man wählen kann. Meine Affinität hat sich aber mit der Zeit jedoch leicht verändert und ich habe meine Passion bei digitalen als auch traditionell erstellten Bildern gefunden.

Mein Traum ist es, als Game Design Artist, mit der Fachrichtung Concept Artist, zu arbeiten. Sollte mir dieser Schritt gelingen, würde ich mein Hobby, Video- und Computerspiele, zum Beruf machen, dies ist für mich sehr wichtig, da ich finde, dass man sich mit seinem Beruf identifizieren können muss.

Das Projekt [di’go] mit Raffael ist für mich eine Chance, meine Kreativität mit einem Informatiker zu verbinden und eine unverwechselbare Teamarbeit zu genießen. Man lernt neue Sachen dazu und wendet Gelerntes an. Es ist wie eine Tür zu etwas neuem und eine tolle Connection zu einem Schweizer Bub :)





Raffael
Mein Name ist Raffael Gottardi. Wie man dem Namen schon anhört liegt ein Teil meiner Wurzeln in Italien, aber das ist schon ein paar Generationen her. Geboren bin ich am 20.05.1987 in Bern. Mich hat diese Stadt immer schon fasziniert und im Sommer 2007 habe ich mir einen kleine Traum erfüllt und es endlich geschafft, hier hin zu ziehen.

Momentan besuch ich den „IT-Science“-Bachelorstudiengang an der Berner Fachhochschule in Biel und arbeite nebenbei als Callcenter Agent für Internetprobleme. Es ist relativ schwer zu erklären, was ich da genau lerne. Im Vordergrund steht ganz klar die Softwareentwicklung, also Design und Implementierung von Programmen. Kurz gesagt verbringe ich sehr viel Zeit mit Planen und sehr wenig Zeit damit, wirklich etwas in die Tat umsetzen. Nebenbei kriegen wir aber auch relativ große Kenntnisse über die Hardwarelayer der IT-Welt, Mathematik, Physik, Teamführung, Wirtschaft etc. vermittelt.

Seit meiner frühen Kindheit interessiere ich mich sehr für Videospiele. Schon damals entstand der Wunsch, später irgendwann mein eigenes Spiel zu entwickeln, welcher bis heute besteht und mit [di’go] langsam Form anzunehmen beginnt. Irgendwann in der 5. oder 6. Klasse bekam ich dann durch Zufall einen Computer und das war der wirkliche Beginn meines Interesse an der IT-Welt. Schon bald war für mich klar, dass ich später „Programmierer“ werden will. Leider musste ich feststellen, dass es den Beruf als solches nicht gibt und Softwareentwickler nichts ist, was man als Erstausbildung lernen kann. Trotzdem gab ich den Traum nicht auf und machte eine Ausbildung zum Elektroniker mit Berufsmatur, welche in der Schweiz den Zugang zu den Hochschulen ermöglicht. Da mich auch in dieser Zeit die Informatik geprägten Aufgaben bei weitem am meisten interessierten, war für mich klar, dass nach Erhalt des Matur Diploms nur der Schritt Richtung IT-Studium der richtige Weg ist und so kam es.

Als was ich später genau arbeiten möchte, weiß ich noch nicht zu 100%, dafür gibt es viel zu viele interessante Möglichkeiten. Mindestens den Master wenn nicht gar den Doktortitel will ich nach dem Bachelor auch noch machen. Danach gibt es so viele Möglichkeiten, von denen man als IT-Student so träumt; beginnend mit dem eigenen Startup Unternehmen, über den Freelancer bis hin zur Anstellung bei Google oder als festes Mitglied im Entwicklerteam einer Linux Distribution, wenn nicht gar ein Lehrstuhl an einer Hochschule. Die Möglichkeiten sind nahezu erschlagend groß.

[di’go] sehe ich für mich als große Chance an. Zum einen habe ich mit Natalie als Designerin an meiner Seite viele neue Möglichkeiten gewonnen, Dinge zu realisieren, die den meisten Programmierern ohne Talent für Design nahezu unmöglich wären, zum anderen weiß ich aber nicht nur Ihre gute Arbeit, sondern vor allem die Erfahrungen an der Arbeit mit Ihr zu schätzen. Das gemeinsame Teamwork ist für mich unheimlich motivierend und es ist klasse, mit jemandem so eng zusammenarbeiten zu dürfen; insbesondere dann, wenn man sich auch auf menschlicher Ebene sehr gut versteht!